BURG KRONEGG Weltweit | Europa | Schweiz | Kanton Bern | Verwaltungskreis Frutigen-Niedersimmental | Diemtigen |
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| Allgemeine Informationen | |||||||||||||||||||||||||||||||
| Nicht einfach zu erreichende Ruine einer kleinen Wehranlage auf einem felsigen Sporn über dem Kronegggraben. Sichtbar sind noch verschiedene Mauerzüge, insbesondere eines Turms mit quadratischem Grundriss. In den mittelalterlichen Quellen findet die Burg keine Erwähnung. | |||||||||||||||||||||||||||||||
| Informationen für Besucher | |||||||||||||||||||||||||||||||
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| Bilder | |||||||||||||||||||||||||||||||
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| Grundriss | |||||||||||||||||||||||||||||||
![]() Quelle: Wellauer, Wilhelm - Neues über umstrittene alte Burgen im Niedersimmental | In: Berner Zeitschrift für Geschichte und Heimatkunde, 2. Jhg. | Bern, 1940 | S. 26 | überarbeitet von O. Steimann, 2026 |
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| Historie | |||||||||||||||||||||||||||||||
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Abgelegene Burg ohne urkundliche Erwähnung
Die Ruinen der Burg Kronegg erheben sich auf einem felsigen Sporn am östlichen Ende des Eggwalds, hoch über dem Einschnitt des Kronegggrabens. In gerodetem Zustand muss der Burgfelsen einen guten Ausblick auf das untere Simmental und den durch die Letzi Spissen geschützten Übergang nach Wimmis geboten haben. Die heute nur mühsam zu erreichende Wehranlage war im Mittelalter vermutlich das Zentrum einer kleinen Rodungsherrschaft, die vielleicht nur kurze Zeit bestand. In den mittelalterlichen Quellen wird die Burg jedenfalls nicht erwähnt. In der einschlägigen Literatur finden sich Hinweise auf eine lokale Adelsfamilie von Kronegg, die aber ausschliesslich im oberen Simmental Erwähnung findet, unter anderem im Zusammenhang mit der Burg Mannenberg. Erwähnungen in der Neuzeit Auf der 1578 erschienenen Landkarte des Berner Arztes Thomas Schöpf ist die Kronburg als Ruine eingezeichnet. Sie muss damals aber noch bedeutend grössere Mauerreste aufgewiesen haben als heute: Um 1740 wurde sie nämlich als Steinbruch ausgebeutet, um Baumaterial für eine Erweiterung der banachbarten Burg Wimmis zu gewinnen. Hinweise auf das Aussehen der Burganlage Das Burgareal bildet den Abschluss eines langgezogenen, felsigen Grats und ist von diesem durch einen Halsgraben getrennt. Der Zugang erfolgte offensichtlich wie heute von Nordwesten. Hier ist am Fuss des Felsens noch ein vorgelagerter Mauerzug erkennbar, der einst zur Toranlage gehört haben dürfte. Das Plateau der Kernburg bildet ungefähr ein Rechteck von 9 x 24 Metern. Auf dem westlichen, bergseitigen Teil stand offenbar ein Turm mit einem quadratischen Grundriss von etwa 9 Metern Seitenlänge. Von diesem sind noch gut erkennbare Mauerreste vorhanden, vor allem auf der Nordseite und in der südwestlichen Ecke. Der östliche Teil des Areals hingegen weist nur noch wenige Spuren von Mauern auf, die teilweise in den steilen Abhang hin zum Kronegggraben gebaut wurden und wohl auch eine Stützfunktion hatten. Archäologische Untersuchungen wurden auf Kronegg bislang keine durchgeführt. |
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| Quellen: Zusammenfassung der unter Literatur angegebenen Dokumente | |||||||||||||||||||||||||||||||
| Literatur | |||||||||||||||||||||||||||||||
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| Webseiten mit weiterführenden Informationen | |||||||||||||||||||||||||||||||
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