BURGSTELLE ROMONT (ROTMUND) Weltweit | Europa | Schweiz | Kanton Bern | Verwaltungskreis Berner Jura | Romont BE |
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| Allgemeine Informationen | |||||||||||||||||||||||||||||||
| Durch Wall und Graben geschützte Burgstelle auf einer felsigen Anhöhe im Wald oberhalb von Romont BE. Da keine eindeutige Erwähnung in den Schriftquellen vorliegt, ist mit einer frühen Aufgabe der Burg zu rechnen, bei der es sich vermutlich um eine Wehranlage aus Holz handelte. | |||||||||||||||||||||||||||||||
| Informationen für Besucher | |||||||||||||||||||||||||||||||
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| Bilder | |||||||||||||||||||||||||||||||
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| Grundriss | |||||||||||||||||||||||||||||||
![]() Quelle: gezeichnet von O. Steimann, 2026 |
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| Historie | |||||||||||||||||||||||||||||||
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Ein gut geschütztes Plateau
Am bewaldeten Berghang nördlich des Dorfes Romont im Berner Jura erhebt sich eine Felsrippe, hinter der eine schöne Lichtung (genannt «Sur les Roches») liegt, die heute als Hochweide dient. Auf dem höchsten Punkt dieser felsigen Anhöhe sind noch deutliche Spuren einer Wehranlage zu erkennen. Während das Gelände gegen Süden hin steil abfällt, wurde es gegen alle anderen Richtungen durch einen halbkreisförmigen Graben, eine künstliche Böschung und einen inneren Wall am Rand des Plateaus geschützt. Dieses misst etwa 40 x 27 Meter und hat in seinem Zentrum eine kleine Anhöhe – ein oberes Plateau. Auf der ganzen Burgstelle sind keine Mauer- oder Mörtelspuren zu finden. Zu vermuten ist eine Anlage aus Holz. Auch die Zeitstellung ist unklar. Die Herrschaftsverhältnisse in Romont Das eher abgelegene Dorf Romont wird 1311 als «Redemont» erstmals in den Schriftquellen erwähnt. Seine deutsche Bezeichnung «Rotmund» ist heute nicht mehr gebräuchlich. Im Spätmittelalter gehörte es zur Herrschaft Erguël, die dem Fürstbischof von Basel unterstand. Die Basler Kirche trat 1311 ein Lehen in Romont an Bourkard de la Roche ab. Wer es zuvor für sie verwaltet hatte, ist nicht bekannt. Möglicherweise war es ein lokales Ministerialengeschlecht, das auf der Burg über dem Dorf wohnte. Die im 14. Jhdt. in Biel ansässige Familie de Romont kann es jedoch nicht gewesen sein, denn diese war nicht adelig. Auflassungszeitpunkt unklar Die Familie de la Roche soll im 14. und 15. Jhdt. ein Schloss zwischen Romont und dem Nachbarort Vauffelin besessen haben. Ob damit die gleiche Burg gemeint sein könnte, ist unklar – angesicht des Fehlens von Mauerspuren aber eher unwahrscheinlich. So muss auch offenbleiben, wann die Wehranlage aufgegeben wurde. Archäologische Untersuchungen wurden bislang keine durchgeführt. |
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| Quellen: Zusammenfassung der unter Literatur angegebenen Dokumente | |||||||||||||||||||||||||||||||
| Literatur | |||||||||||||||||||||||||||||||
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| Webseiten mit weiterführenden Informationen | |||||||||||||||||||||||||||||||
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