BURGSTELLE BÜHLHÖLZLI
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Allgemeine Informationen
Ins Gürbetal vorragender Hügel, dessen oberstes Plateau von einem halbkreisförmigen Doppelgraben mit Zwischenwall umgeben ist. Ein historischer Zusammenhang mit der nur 300 Meter weiter westlich gelegenen Ruine Alt-Burgistein ist zu vermuten, kann mangels Quellen aber nicht belegt werden.
Informationen für Besucher
Geografische Lage (GPS)
WGS84: 46° 48’ 01.70“ N, 07° 30’ 41.30“ E
Höhe: 653 m ü. M
Topografische Karte/n
Schweizer Landeskarte: 605.560 / 183.260
Kontaktdaten
k.A.
Warnhinweise / Besondere Hinweise zur Besichtigung
keine
Anfahrt mit dem PKW
Die Autobahn A6 bei der Ausfahrt Thun-Nord verlassen und der Hauptstrasse 221 in westlicher Richtung über Seftigen bis zum Bahnhof Burgistein folgen. Etwas nördlich vom Bahnhof biegt links die Strasse nach Burgiwil ab. Im Dorf rechts halten und der Strasse in Richtung Lohnstorf bis in ein Waldstück folgen, wo links ein Waldweg abzweigt (Parkmöglichkeit vor Ort). Der Waldweg führt nordseitig dem Burghügel entlang, der von dieser Seite her einfach zu erreichen ist.
Anfahrt mit Bus oder Bahn
Ab Bahnhof Thun mit der S-Bahn (Linie 4 oder 44) bis nach Burgistein. Nördlich des Bahnhofs dem Strässchen hinüber nach Burgiwil folgen, im Ort rechts halten und der Dorfstrasse nach Norden über die Höfe Grossmatt und Krummacker bis in ein Waldstück folgen, an dessen höchstem Punkt die Burgstelle zu finden ist.
Wanderung zur Burg
k.A.
Öffnungszeiten
ohne Einschränkung
Eintrittspreise
kostenlos
Einschränkungen beim Fotografieren und Filmen
ohne Beschränkung
Gastronomie auf der Burg
keine
Öffentlicher Rastplatz
keiner
Übernachtungsmöglichkeit auf der Burg
keine
Zusatzinformation für Familien mit Kindern
keine
Zugänglichkeit für Rollstuhlfahrer
nicht möglich
Bilder
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Grundriss
Grundriss Bühlhölzli
Quelle: gezeichnet von O. Steimann, 2026
Historie
Die «Bühlhözli» genannte Burgstelle liegt 300 Meter östlich der Ruine Alt-Burgistein auf dem höchsten Punkt eines ins Gürbetal vorragenden Hügels. Zwischen den beiden Wehranlagen liegt ein Geländesattel, durch den früher vielleicht eine Verkehrsroute verlief. Der seit dem Spätmittelalter belegte Weg durchs Gürbetal käme dafür in Frage, doch ist dieser auf den ältesten Plänen aus dem 18. Jhdt. weiter unten am Fluss eingezeichnet.
Trotzdem wirft die Nähe der beiden Burgstellen auf benachbarten Anhöhen die Frage nach einem historischen Zusammenhang auf. Da zu beiden Anlagen keine Schriftquellen aus dem Mittelalter existieren und auf dem Bühlhölzli bislang keine Ausgrabungen stattfanden, muss die Antwort offen bleiben. Vielleicht wurde das Bühlhölzli aufgeben, als im späten 12. Jhdt. Alt-Burgistein gegründet wurde.

Vom Geländesattel her führt aus nordwestlicher Richtung eine Wegspur hinauf zur Burgstelle und durchschneidet dabei zwei Gräben und einen Zwischenwall. Diese sind nicht mehr über ihre ganze Länge klar erkennbar, umgaben den obersten Teil des Hügels aber in einem weiten Halbkreis. Die etwas steiler abfallende Südseite wurde offenbar nicht künstlich befestigt. Auf der höchsten, planierten Fläche des Bühlhölzlis ist eine Anlage aus hölzernen Bauten zu vermuten.
Quellen: Zusammenfassung der unter Literatur angegebenen Dokumente
Literatur
  • Moll, Heinz J. - Erdwerke in der Region Bern, Bd. 1 | Norderstedt, 2017 | S. 88-90
  • Moser, Andreas - Ausgrabung «Schönegg» / «Blankenburg» bei Burgistein 1959-1964 | In: Berner Zeitschrift für Geschichte und Heimatkunde, Bd. 28 | Bern, 1966 | S. 51
Webseiten mit weiterführenden Informationen
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