BURG FAULENSEE Weltweit | Europa | Schweiz | Kanton Bern | Verwaltungskreis Frutigen-Niedersimmental | Spiez |
|||||||||||||||||||||||||||||||
| Informationen für Besucher | Bilder | Grundriss | Historie | Literatur | Links | |||||||||||||||||||||||||||||||
![]() |
|||||||||||||||||||||||||||||||
| Klicken Sie in das Bild, um es in voller Grösse ansehen zu können! | |||||||||||||||||||||||||||||||
| Allgemeine Informationen | |||||||||||||||||||||||||||||||
| Auf dem Kirchhügel über der Bucht von Faulensee sind die konservierten Grundmauern eines rechteckigen Gebäudes sichtbar, das einst das Zentrum einer kleinen Burganlage bildete. Sie stand wohl im Zusammenhang mit der noch älteren Columbans-Kapelle, die sich am Ort der heutigen Kirche erhob. In den Schriftquellen findet die Burg keine Erwähnung, vermutlich gehörte sie den Freiherren von Strättlingen. | |||||||||||||||||||||||||||||||
| Informationen für Besucher | |||||||||||||||||||||||||||||||
|
|||||||||||||||||||||||||||||||
| Bilder | |||||||||||||||||||||||||||||||
|
|||||||||||||||||||||||||||||||
| Grundriss | |||||||||||||||||||||||||||||||
![]() Quelle: Archäologischer Dienst des Kantons Bern (Hg.) - Archäologie Bern 2008 | Bern, 2008 | S. 119 | überarbeitet und ergänzt von O. Steimann, 2026 |
|||||||||||||||||||||||||||||||
| Historie | |||||||||||||||||||||||||||||||
|
Überraschende Entdeckung bei den Ausgrabungen von 1960/61
Die «Glumme» ist ein aussichtsreicher Geländesporn über der Bucht von Faulensee, der bereits in der Bronzezeit als Grabstätte genutzt wurde. Hier entstand vermutlich bereits im 10. Jhdt. eine dem hl. Columban geweihte Kapelle, deren Ruine noch bis ins späte 19. Jhdt. im Gelände erkennbar war. Als die Kirchgemeinde hier den Bau eines neuen Gotteshauses projektierte, wurde in den Jahren 1960/61 eine Grabung veranlasst. Dabei stiess man aber nicht nur auf die Fundamante der Kapelle, sondern nur wenige Meter weiter südöstlich auf die Grundmauern einer bis dahin unbekannten Burganlage. Aussehen und vermutete Urheberschaft der Burg Das Zentrum der mittelalterlichen Wehranlage bildete ein rechteckiger Baukörper, der im Grundriss 9,5 x 12.5 Meter misst. Er weist eine Mauerstärke von 2 bis 2,7 Meter auf. Ob es sich um einen Turm oder einen wehrhaften Palas handelte, ist ungeklärt. Der Bau war von einem Bering umgeben, der die äusserste Fläche auf dem Geländesporn umfasste. Diesem war nordwestseitig ein weiteres Gebäude angefügt. Zwischen dem Standort der Kapelle und der Burg befand sich eine leichte Senke, die als Rest eines Halsgrabens gedeutet werden könnte. Der genaue Entstehungszeitpunkt der Burg zu Faulensee ist nicht bekannt. Sie befand sich im Hoheitsgebiet der Freiherren von Strättlingen, die somit auch als Erbauer in Frage kommen. Ihnen gehörte bis 1338 auch die bedeutende Burg im benachbarten Spiez. In den mittelalterlichen Quellen wird allerdings nirgends eine Wehranlage in Faulensee erwähnt. Streit um die Erhaltung der Ruine Um die Erhaltung der mittelalterlichen Mauern entbrannte noch während der Ausgrabungen ein Streit. Die Kirchgemeinde wollte auf ihren bereits bewilligten Neubau nicht verzichten, weshalb die Fundamente der Columbans-Kapelle abgetragen wurden. Die Burgruine hingegen wurde von der Berner Regierung unter Schutz gestellt. In der Folge wurden die Grundmauern des rechteckigen Hauptbaus konserviert und sind heute noch gut erkennbar. |
|||||||||||||||||||||||||||||||
| Quellen: Zusammenfassung der unter Literatur angegebenen Dokumente | |||||||||||||||||||||||||||||||
| Literatur | |||||||||||||||||||||||||||||||
|
|||||||||||||||||||||||||||||||
| Webseiten mit weiterführenden Informationen | |||||||||||||||||||||||||||||||
|
|||||||||||||||||||||||||||||||
| zurück nach oben | zurück zur letzten besuchten Seite | Download diese Seite als PDF-Datei | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Alle Angaben ohne Gewähr! | Die Bilder auf dieser Webseite unterliegen dem Urheberrecht! | Letzte Aktualisierung dieser Seite: 11.03.2026 [OS] | |||||||||||||||||||||||||||||||