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KARLSBURG | BURG KARLSBERG
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Bayern
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Landkreis Starnberg
| Starnberg, OT Leutstetten |
Informationen für Besucher |
Bilder |
Grundriss |
Historie |
Literatur |
Links
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Allgemeine Informationen
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Die in Spornlage oberhalb des Würmtales liegende Karlsburg war im Hochmittelalter eine der flächenmäßig
größten Burgen der Region. Ihr hochmittelalterliche Ausbau könnte im Zusammenhang mit dem Konflikt zwischen
den aufstrebenden Wittelsbachern und den mächtigen Grafen von Andechs, die im nur 5 km entfernten Starnberg
eine Burg, das heutige Schloss Starnberg,
besaßen.
Die Zerstörung der Burg soll bereits um 1313 während des Krieges der Herzöge Rudolf I. und Ludwig IV.
zerstört worden sein. Sie wurde nicht wieder aufgebaut und ihre Reste dienten im 16. Jh. als Steinbruch
für den Bau des in der Nähe liegenden Schlosses Leutstetten.
Der Sage nach soll Karl der Große, der erste fränkische Kaiser, auf der Burg zur Welt gekommen sein.
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Informationen für Besucher
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Geografische Lage (GPS)
WGS84:
48° 2'3.41"N 11°21'38.40"E
Höhe: ca. 633 m ü. NN |
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Topografische Karte/n
Bayern Atlas (topographische Karte)
Bayern Atlas (Reliefkarte) |
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Kontaktdaten
k.A.
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Warnhinweise / Besondere Hinweise zur Besichtigung
Ungesicherter Burgstall. |
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Anfahrt mit dem PKW
Von München aus über die A95
(in Richtung Garmisch-Partenkirchen) und die A952 in Richtung Starnberg fahren (ca. 27 km). Am Ende der
A952 der B2 in Richtung Weilheim folgen und
noch vor dem Zentrum von Starnberg rechts in Richtung Gauting abbiegen (Gautinger Strasse). Der Strasse folgen
und ca. 500 m nach dem Abzweig nach Leutstetten in Nähe der Bushaltestelle Mühltal parken. Von
dort geht nach Osten ein steiler Weg ab, der zum Burgstall führt (ca. 100 m, dann linkerhand). |
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Anfahrt mit Bus oder Bahn
Von München aus mit der S6 (Richtung Tutzing)
bis zur Haltestelle Starnberg-Nord fahren.
Von dort ca. 50 min Fußweg zum Burgstall. Alternativ kann vom Bahnhof Starnberg die Buslinie 949 (über Gauting nach Gilching)
bis zur Haltestelle Mühltal genommen werden. Von dort geht nach Osten ein steiler Weg ab, der zum Burgstall führt (ca. 100 m, dann linkerhand). |
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Wanderung zur Burg
k.A. |
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Öffnungszeiten
ohne Beschränkung |
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Eintrittspreise
kostenlos |
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Einschränkungen beim Fotografieren und Filmen
keine Beschränkung
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Gastronomie auf der Burg
keine |
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Öffentlicher Rastplatz
keiner |
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Übernachtungsmöglichkeit auf der Burg
keine
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Zusatzinformation für Familien mit Kindern
k.A. |
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Zugänglichkeit für Rollstuhlfahrer
nicht zugänglich, da keine festen Wege |
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Bilder
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Grundriss
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Quelle: Föringer, Heinrich Konrad - Ueber die ehemalige Burg Karlsberg bei Leutstetten | München, 1840.
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Historie
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12. Jh.
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Der Bestand der Burg im Besitz der Wittelsbacher ist für diese Zeit belegt.
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1313
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Wahrscheinliche Zerstörung der Burg im Bruderkrieg der Wittelsbacher Herzöge Rudolf und Ludwig.
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1317
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In einem Schiedsspruch der herzoglichen Brüder Ludwig und Rudolf wird die Burgruine zum Wiederaufbau als (bescheidenes) Jagdhaus bestimmt.
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1565
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Beim Bau des Schlosses Leutstetten durch den herzoglichen Rat Hans Urmüller dient die Burgruine als Steinbruch.
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1701
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Michael Wening erwähnt noch zwei Mauern auf dem Burggelände.
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1837
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Auf dem Burggelände finden Ausgrabungen unter Leitung des Architekten Kreuter statt.
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Quelle: Zusammenfassung der unter Literatur angegebenen Dokumente.
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Literatur
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- Bernstein, Martin & Joachim Käppner - Stolze Festungen und verwunschene Ruinen | München, 2009.
- Föringer, Heinrich Konrad - Ueber die ehemalige Burg Karlsberg bei Leutstetten | München, 1840.
- Meyer, Werner - Burgen in Oberbayern | Würzburg, 1986.
- Schmidt, Hans H. - Versunkene Burgen im Fünf-Seen-Land zwischen Ammersee und Isar – Historisch-archäologische Interpretationen | Gauting, 2002.
- Weithmann, Michael - Inventar der Burgen Oberbayerns | München, 1994.
Weithmann, Michael - Ritter und Burgen in Oberbayern | Dachau, 1999.
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Webseiten mit weiterführenden Informationen
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11.05.2020 [OK] |