CHÂTEAU DE FERRETTE | BURG HOHENPFIRT
 Weltweit | Europa | Frankreich | Region Grand Est | Département Haut-Rhin | Ferrette (Pfirt)

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Allgemeine Informationen
Mehrteilige, sehenswerte Ruine einer grossen Burganlage, deren Anfänge ins 11. Jhdt. zurückreichen. Die Grafen von Pfirt zählten zu den mächtigsten Feudalherren des Sundgaus. Bei ihrem Aussterben (1324) fielen Burg und Grafschaft den Habsburgern zu.
Informationen für Besucher
Geografische Lage (GPS)
WGS84: 47°29'37.4" N, 7°19'04.6" E
Höhe: 578 m ü. NN
Topografische Karte/n
nicht verfügbar
Kontaktdaten
k.A.
Warnhinweise / Besondere Hinweise zur Besichtigung
k.A.
Anfahrt mit dem PKW
Von Altkirch über die D432 nach Ferette.
Kostenlose Parkmöglichkeiten unterhalb der Burg.
Anfahrt mit Bus oder Bahn
k.A.
Wanderung zur Burg
Vom Parkplatz ca. 10 min Fußweg zur Burg.
Öffnungszeiten
Besichtigung jederzeit möglich.
Eintrittspreise
kostenlos
Einschränkungen beim Fotografieren und Filmen
ohne Beschränkung
Gastronomie auf der Burg
keine
Öffentlicher Rastplatz
keiner
Übernachtungsmöglichkeit auf der Burg
keine
Zusatzinformation für Familien mit Kindern
k.A.
Zugänglichkeit für Rollstuhlfahrer
Für Rollstuhlfahrer nicht erreichbar.
Bilder
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Grundriss
Grundriss Château de Ferrette
Quelle: Krahe, F.-W. - Burgen des deutschen Mittelalters | Augsburg, 1996
(durch Autor leicht aktualisiert)
Historie
1100 Die Grafen von Pfirt werden mit Dietrich I. erstmalig erwähnt.
1049 Die Burgkapelle wird durch den aus dem Elsass stammenden Papst Leo IX. (Bruno von Eguisheim) geweiht.
1271 Die Grafen von Pfirt unterstellen sich dem Fürstbischof von Basel. Sie übertragen ihm unter anderem ihre Stammburg, um sie sogleich als Lehen zurückzuerhalten.
1324 Nach dem Aussterben der Grafen von Pfirt gelangt die Burg durch Heirat der Erbtochter Johanna an die schon mächtigen Habsburger, an Herzog Albrecht II. von Österreich, Sohn von König Albrecht I.
1540 - 1567 Österreich belehnt die Fugger mit der Burg und der Grafschaft Pfirt. Unter Johann Fugger wird die Burg neu befestigt.
1632 Pfirt fällt im Dreissigjährigen Krieg in die Hände der Schweden. Die Sundgauer Bauern überfallen die Stadt und die Burg, machen die Garnison nieder und stürzen den schwedischen Oberstleutnant in den Burggraben.
1633 Die Schweden nehmen die Stadt und die Burg wieder ein. Die obere Burg wird dabei gänzlich ausgebrannt und nicht mehr aufgebaut.
1789 Die untere Burg, die erst im 14. Jh. erbaut wurde, wird im Zuge der französischen Revolution zerstört.
Quelle: Zusammenfassung der unter Literatur angegebenen Dokumente.
Literatur
  • Association Châteaux forts d'Alsace (Hg.) - Balades autour des Châteaux forts d'Alsace | Bernardswiller, 2020 | S. 196-199
  • Bouchholtz, Fritz - Burgen und Schlösser im Elsass | Norderstedt, 1962
  • Meyer, Werner - Burgen von A bis Z: Burgenlexikon der Regio | Basel, 1981 | S. 45-49
  • Office de Tourisme du Jura Alsacien (Hrsg.) - Guide di Chateau de Ferrette | o.A.
Webseiten mit weiterführenden Informationen
  • k.A.
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