SCHLOSS EISENBACH
 Weltweit | Europa | Deutschland | Hessen | Vogelsbergkreis | Lauterbach-Frischborn

Klicken Sie in das Bild, um es in voller Größe ansehen zu können!
Allgemeine Informationen
Das heutige Schloss stammt aus dem 16. Jh., durch mehrfachen Umbau der alten Burganlage und einer Vorburg. Die Kernburg ist durch einen Graben von der Vorburg getrennt. Von der alten Burg blieben der fünfeckige Bergfried, Mauerteile in der Kernburg und die Ringmauer erhalten.
Informationen für Besucher
Geografische Lage (GPS)
WGS84: 50°36'07.2"N 9°23'20.1"E
Höhe: 410 m ü. NN
Topografische Karte/n
Schloss Eisenbach auf der Karte von OpenTopoMap
Kontaktdaten
-
Warnhinweise / Besondere Hinweise zur Besichtigung
-
Anfahrt mit dem PKW
Von der A5 (Abfahrt Alsfeld Ost) auf die B254 Richtung Lauterbach fahren. In Lauterbach auf die B275 Richtung Eisenbach fahren, dieser etwa 5km folgen.
Anfahrt mit Bus oder Bahn
Der nächstgelegene Bahnhof ist Lauterbach, ab da ist Eisenbach per Anruflinientaxi erreichbar.
Wanderung zur Burg
-
Öffnungszeiten
Außenanlagen jederzeit frei zugänglich, Innenbesichtigung nicht möglich.
Eintrittspreise
-
Einschränkungen beim Fotografieren und Filmen
Keine Einschränkungen.
Gastronomie auf der Burg
-
Öffentlicher Rastplatz
-
Übernachtungsmöglichkeit auf der Burg
Keine Übernachtungsmöglichkeit.
Zusatzinformation für Familien mit Kindern
Keine Einschränkungen.
Zugänglichkeit für Rollstuhlfahrer
k.A.
Bilder
Grundriss
Grundriss Schloss Eisenbach
Hinweistafel an der Burg
Historie
1217 wurde urkundlich Konrad v. Eisenbach genannt, der vielleicht die erste Burg, im Auftrag der Abtei Fulda oder des Grafen v. Ziegenhain, erbaute.
1265 wurde die Burg durch ständige Fehden der fuldischen Ritterschaft mit der Abtei, durch den Abt Berthold II. v. Leibholz zerstört.
1287 war die Burg immer noch eine Ruine. Mit Dietrich v. Eisenbach starb die ältere Linie aus. Es wird angenommen, dass die im 12. Jh. erwähnten Adligen v. Angersbach, die sich später v. Wartenberg nannten, mit ihnen verwandt waren. Von diesen trennte sich ein Zweig ab und nannten sich v. Eisenbach.
1289 erscheint Trabodo v. Wartenberg mit dem Namen v. Eisenbach. Zu diesem Zeit war die Burg erneuert worden und war als fuldischen Lehen der Gf. v. Ziegenhain und als Afterlehen im Besitz v. Eisenbach.
1343 belohnte der Ldgf. Heinrich II. v. Hessen den Ritter Heinrich v. Eisenbach für seine Verdienste mit dem Amt de Erbmarschalls, welches nach seinem Tod an seine Söhne und Enkel weitergegeben wurde.
1347 verstarb Heinrich v. Eisenbach.
1428 starb das Geschlecht v. Eisenbach mit Rörich II. aus und der größte Teil des Besitzes kam an die Melsunger Linie der Riedesel. Die Tochter von Eckhard v. Röhrenfurth vermählte sich mit dem Ritter Hermann Riedesel. Dessen ältester Sohn heiratete Margarete, Tochter von Rörich v. Eisenbach. So erhielt Hermann Riedesel als Lehen diejenigen Güter , die mit dem Tode Rörichs dem Landgrafen heimgefallen waren nd später auch die übrigen Lehnsgüter Rörichs. Der so vereinte Beistz wurde später auch Junkernland genannt. (v. Röhrenfurth waren eine Burgmannenfamilie aus dem Ort Röhrenfurth, welche bereits 1398 Erbmarschallswürde von Rörich v. Eisenbach übernommen hatte.)
1432 starb Eckhard v. Röhrenfurth. Erbmarschall Hermann Riedesel und die Familie behielt diese Würde bis ins 20. Jh. Hermann Riedesel geland es durch Übernahme weiterer Lehen und Zukäufe den Beistz erheblich auszuweiten, den die Nachkommen nicht halten konnten.
Ende des 15. Jh. standen die Riedesel den Auseinandersetzungen zwischen dem Ldgf. und der Abtei Fulda und im hessischen Bruderkrieg, auf der Seite des Ldgf. Ludwig II v. Niedersachsen. Nach Kriegsende erhielten sie ihre fuldischen Lehen, Eisenbach selbst blieb aber hessisches Lehen.
Im 16. Jh. teilte sich die Linie in drei Linien.
1582 erlosch einer der ersten Linien.
1756 starb die Linie Hermannsburg aus.
Bis Ende 16. Jh. teilte sich die dritte Linie in die drei Linien : Ludwigseck, Altenburg und Lauterbach auf.
1680 wurde die Familie von Kaiser Leopold in den Freiherrenstand erhoben und nannten sich Riedesel Frh. zu Eisenbach.
20. Jh. nach dem Tode des letzen Erbmarschalls, kam das Schloss als Erbe an die Familie v. Gilsa, welche sie bis jetzt bewohnt.
Quelle: Zusammenfassung der unter Literatur angegebenen Dokumente.
Literatur
  • Knappe, Rudolf - Mittelalterliche Burgen in Hessen | Gudensberg 2000
  • Brauer, Adalbert - Burgen und Schlösser in Hessen | Frankfurt a.M. 1959
  • Dehio, Georg & Gall, Ernst - Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler - Nördliches Hessen | Berlin 1950
Webseiten mit weiterführenden Informationen
    -
Änderungshistorie dieser Webseite
  • [03.01.2019] - Überarbeitung der Seite, Umstellung auf das neue Burgenwelt-Layout.
zurück nach oben | zurück zur letzten besuchten Seite Download diese Seite als PDF-Datei
Alle Angaben ohne Gewähr! | Die Bilder auf dieser Webseite unterliegen dem Urheberrecht! | Letzte Aktualisierung dieser Seite: 03.01.2019 [JB]