BURG SACHSENSTEIN
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Allgemeine Informationen
Lage eine der 8 Burgen, die Heinrich der IV. zur Sicherung in sächsischem Gebiet errichten ließ.

ca. 500 m südöstlich von Bad Sachsa
Nutzung forstwirtschaftliche Nutzung, Aussichtspunkt
Bau/Zustand Die Burg Sachstein befindet sich auf einem nach Westen gerichteten Bergsporn. Sie besteht aus einer Kernburg und einem Vorburgbereich. Die Kernburg umfasst 5400 m² und ist im Westen auf drei Seiten durch einen Steilhang natürlich geschützt. Auf der Ostseite, zur Vorburg, wird sie durch eine Mauer gesichert. Mittig in der Mauer befinden sich die Reste eine Rundturmes. Er hat einen Durchmesser von 13,5 m und 2 m starke Mauern. Am nördlichen Ende befindet sich die Reste des Torhauses, flankiert von zwei sechseckigen Tortürmen. Östlich der Kernburg liegt die Vorburg, die durch mehre Wälle gesichert war.
Typologie Spornburg
Sehenswert
  • Mauerwerk in Fischgrättechnik und die beiden sechseckigen Tortürme
Bewertung -
Informationen für Besucher
Geografische Lage (GPS)
WGS84: 51°35'14.6"N 10°34'53.3"E
Höhe: ca. 234 m ü. NN
Topografische Karte/n
nicht verfügbar
Kontaktdaten
k.A.
Warnhinweise / Besondere Hinweise zur Besichtigung
k.A.
Anfahrt mit dem PKW
A 38 bis zur Abfahrt Großwechsungen, dann der B 243 Richtung Herzberg folgen, bei Steina auf die L 604 Richtung Bad Sachsa abbiegen und der Straße bis zum FriedWald Südharz folgen, dort Parkmöglichkeiten vorhanden.
Anfahrt mit Bus oder Bahn
k.A.
Wanderung zur Burg
vom Parkplatz führt ein Waldweg zur Burg
Öffnungszeiten
Besichtigung jederzeit möglich
Eintrittspreise
kostenlos
Einschränkungen beim Fotografieren und Filmen
ohne Beschränkung
Gastronomie auf der Burg
keine
Öffentlicher Rastplatz
keiner
Übernachtungsmöglichkeit auf der Burg
keine
Zusatzinformation für Familien mit Kindern
k.A.
Zugänglichkeit für Rollstuhlfahrer
nicht möglich
Bilder
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Grundriss
Grundriss

Quelle: Hinweistafel an der Burg
Historie
Die erhalten Reste der Burg Sachsenstein gehen auf eine Wallburg der Sachsen aus dem 8. Jahrhundert zurück. Nach der Eroberung des Gebietes durch Karl den Großen verlor sie an Bedeutung und verfiel.

Sie tauchte 1073 wieder in den Überlieferungen auf. Sie ist eine der von Lampert von Hersfeld bezeugten 8 Burgen im Sachsenraum, die Heinrich IV. dort zur Sicherung seiner Machtansprüche errichten ließ.

Im Frieden von Gerstungen 1074 verpflichtete sich Heinrich IV. zur Schleifung der Anlagen. Ab 1634 gehörte das Gebiet der Burg zum Herzogtum Braunschweig.

1869 wurden im Zuge der Gleisarbeiten der Eisenbahnstrecke Teile der Anlage zerstört.

Zwischen 1891 und 1893 fanden erste archäologische Ausgrabungen in der Burg statt.
Quelle: Zusammenfassung der unter Literatur angegebenen Dokumente und Hinweistafel an der Burg.
Literatur
  • Sternal, Bernd; Berg, Lisa; Braun, Wolfgang - Burgen und Schlösser der Harzregion. Band 1 | Norderstedt, 2010 | S. 90 ff
  • Stolberg, Friedrich - Befestigungsanlagen im und am Harz: Von der Frühgeschichte bis zur Neuzeit | Hildesheim, 1983 | S. 331, Nr. 369
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