WEHRKIRCHE LIXFELD
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Allgemeine Informationen
Lage Das Dorf Lixfeld liegt an der ältesten „Hessenstraße“ die im Mittelalter „Siegen - Marburg Straße“ genannt wurde.

Vom Turm aus konnte man die Wege nach Osten (Richtung Frechenhausen), nach Südwesten (Hirzenhain) und nach Norden (Britzenbach) überwachen.

Das älteste Gebäudeteil ist nachweislich der Turm mit seinen Spitzbogenfenstern die ein Element des gotischen Baustils sind.
Nutzung Kirche
Bau/Zustand Erhaltene Wehrkirche in ihrem Ursprung. Das Kirchenschiff wurde 1976/77 erweitert.
Die Kirche besteht aus dem nach Osten weisenden quadratischen Turm, dem ältesten Gebäudeteil, mit einem sogenannten Spitzhelmdach und vier angesetzten Wichhäuschen sowie einem Langschiff. Die Mauerstärke des Wehrturmes beträgt ~1,40 m.
Typologie Wehrkirche befindet sich in Spornlage
Sehenswert
  • Wehrturm mit Schießscharten
  • Glocken aus dem 14. und 20. Jh.
Bewertung Ein gutes Beispiel für einen Wehrturm mit jeweils 3 Schießscharten auf zwei Etagen. Im Erdgeschoß befindet sich der Chor. Auf der dritten und vierten Etage befinden sich die Glocken. Auf der dritten Etage sind drei Fenster.
Informationen für Besucher
Geografische Lage (GPS)
WGS84: 50°48'22.9"N 8°24'40.7"E
Höhe: 450 m ü. NN
Topografische Karte/n
Wehrkirche Lixfeld auf der Karte von OpenTopoMap
Kontaktdaten
Link zur offiziellen Webseite der Evangelisch – lutherischen Kirchengemeinde Lixfeld
Warnhinweise / Besondere Hinweise zur Besichtigung
k.A.
Anfahrt mit dem PKW
Lixfeld liegt NNO von Dillenburg und südlich von Bad Laasphe.
Von der B253 bei Eschenburg nach Angelburg-Lixfeld fahren.

Parkmöglichkeiten im Ort.
Anfahrt mit Bus oder Bahn
k.A.
Wanderung zur Burg
k.A
Öffnungszeiten
Außenbesichtigung
Eintrittspreise
-
Einschränkungen beim Fotografieren und Filmen
ohne Beschränkung
Gastronomie auf der Burg
keine
Öffentlicher Rastplatz
keiner
Übernachtungsmöglichkeit auf der Burg
keine
Zusatzinformation für Familien mit Kindern
keine
Zugänglichkeit für Rollstuhlfahrer
nicht möglich
Bilder
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Grundriss
keine Grundriss verfügbar
Historie
Ob an einem Taldurchgang der „Hessenstraße“, eine Turmburg seit Ende des 9./Anfang des 10. Jahrhunderts gestanden hat, lässt sich nicht mit Bestimmtheit sagen.

1238 wurde das Dorf Lixfeld erstmals urkundlich erwähnt.

In den Jahren 1321-1323 wurde die ehemalige „Taufkirche“ durch den Anbau eines kleinen Schiffes erweitert.

Im Jahre 1334 wird erstmals ein Pfarrer von Lykiuelt erwähnt.

Im Jahre 1358 wurde erstmals eine Pfarrkirche zu Lixfeld erwähnt.

Bei der Analyse des Turmhelms kam heraus, dass die Hölzer dafür in den Wintern 1460/61 und 1461/62, im heimischen Wald geschlagen wurden. Das Errichten des Turmes wird imdarauffolgenden Jahr erfolgt sein.

Bis 1462 gehörte das Dorf Lixfeld zum nassauischen Hirzenhain.

Ab 1463 gehörte das Dorf und damit auch die Pfarrei dem Großherzogtum Hessen-Darmstadt.

1689 zu Oberhörlen.

1690-1703 zu Simmersbach.

Seit 1704 ist Lixfeld zusammen mit der Filiale Frechenhausen eine eigenständige Kirchengemeinde.

Weitere Deckenunterzüge konnten auf das Jahr 1835 datiert werden. Die Kirchenchronik berichtet übrigens für das Jahr 1835 über „eine Reparatur im Gebälk des Kirchturmes“, was mit der Analyse somit auch bestätigt wurde. Die Reparatur im Jahr 1835 hatte offensichtlich eine stärkere Unterstützung des Glockenstuhls im ersten Dachgeschoss zum Ziel.“
Quelle: Zusammenfassung der unter Literatur angegebenen Dokumente.
Literatur
  • Seib, Gerhard - Wehrhafte Kirchen in Nordhessen. Beiträge zur hessischen Geschichte, Bd. 14 | Marburg, 1999
Webseiten mit weiterführenden Informationen
    -
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  • [23.01.2022] - Neuerstellung.
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