BURG RANSBACH
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Allgemeine Informationen
Lage Die kleine Wasserburg steht nicht mehr an ihren ursprünglichen Ort. Sie wurde abgetragen und im Hessenpark wieder aufgebaut!

Bei dem festen Haus aus Ransbach handelt es sich um einen Wehr- und Speicherbau der, auch außerhalb von Hessen, selten ist. Das feste Haus hat mit 9,07 x 9,07 Meter einen exakt quadratischen Grundriss. Das untere Stockwerk ist aus massiven Bruchsteinen gemauert. Auf ihm ruhen zwei Fachwerkgeschosse. Das Erdgeschoss ist an allen vier Wänden mit jeweils zwei Schießscharten versehen. Das feste Haus war in Ransbach von einem Wassergraben umgeben, der im Hessenpark rekonstruiert wurde.
Nutzung -
Bau/Zustand -
Typologie Wasserburg
Sehenswert
    -
Bewertung
Informationen für Besucher
Geografische Lage (GPS)
Heutiger Standort der Burg Ransbach (Hessenpark)
WGS84: 50°16'35.0"N 8°31'30.5"E

Damaliger Standort der Burg Ransbach (Ort: Ransbach)
WGS84: 50.886954, 9.230584
Höhe: 228 m ü. NN
Topografische Karte/n
Burg Ransbach auf der Karte von OpenTopoMap
Kontaktdaten
Freilichtmuseum Hessenpark

Laubweg 5
61267 Neu-Anspach/Taunus
E-Mail: service@hessenpark.de
Tel: 06081/588-0
Fax: 06081/588-127
Warnhinweise / Besondere Hinweise zur Besichtigung
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Anfahrt mit dem PKW
Anfahrt ist über die A5 möglich. Der Hessenpark ist weithin ausgeschildert. Besucherparkplätze stehen kostenlos zur Verfügung.
Anfahrt mit Bus oder Bahn
Ab Wehrheim mit Buslinie 64 oder ab Neu-Anspach mit Buslinie 63, in beiden Fällen bis Haltestelle Neu-Anspach/Anspach Hessenpark.
Wanderung zur Burg
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Öffnungszeiten
1. November bis 28. Februar: samstags, sonn- und feiertags
10 bis 17 Uhr, Einlass bis 16 Uhr

1. März bis 31. Oktober: täglich von 9 bis 18 Uhr
Einlass bis 17 Uhr
Eintrittspreise
-
Einschränkungen beim Fotografieren und Filmen
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Gastronomie auf der Burg
-
Öffentlicher Rastplatz
-
Übernachtungsmöglichkeit auf der Burg
Keine Übernachtungsmöglichkeit.
Zusatzinformation für Familien mit Kindern
Keine.
Zugänglichkeit für Rollstuhlfahrer
Außenbesichtigung möglich.
Bilder
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Grundriss
kein Grundriss verfügbar
Historie
1108 Der Ort Ransbach wird urkundlich erwähnt.
Anfang des 13. Jh. Es wird angekommen, dass der Hof Ransbach als Schenkung an das Kloster Haina kommt.
1370 Vermutlich wird das feste Haus nach den Sternerkrieg errichtet.
1527 Ransbach wird landgräflicher Hof und verpachtet.
1504/05 Die Untersuchung des erhaltenen Holzes des Fachwerkbaus verweisen auf eine Erbauung in dieser Zeit.
1618-1648 Das feste Haus Ransbach dient während des dreißigjährigen Krieges der Bevölkerung von Ransbach als Schutzbau. Die umliegenden Wohn- und Wirtschaftsgebäuden sind mehrfach niedergebrannt, während das feste Haus in dieser Zeit weitgehend verschont geblieben ist.
1877 Ein Giebel wird an das feste Haus angebaut.
Bis 1958 Das feste Haus ist bewohnt.
Ab 1969 Das feste Haus wird dem Verfall überlassen und der Abriss wird geplant.
1980 Auf Initiative von Historikern und Geografen wird das baufällige feste Haus in Ransbach demontiert.
1985 Das feste Haus wird im Hessenpark montiert und restauriert.
Quelle: Zusammenfassung der unter Literatur angegebenen Dokumente.
Literatur
  • Rudolf Knappe - Mittelalterliche Burgen in Hessen | Gudensberg 2000.
Webseiten mit weiterführenden Informationen
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